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PLACES – Promoting Landscape, Accessibility and Culture for Experiential and Sustainable Tourism” (ITAT-46-019 | PC Interreg Italia-Austria 2021-2027 | CUP B39I24002540007)

 
PLACES fördert inklusive kulturelle Erlebnisse

Das Interreg-Projekt PLACES – Förderung von Landschaft, Barrierefreiheit und Kultur für erlebnisorientierten und nachhaltigen Tourismus – vereint Partner aus Österreich und Italien mit dem Ziel, Museen und Ausstellungen in Kärnten, Vicenza, Meran und Tarvisio bis Ende 2026 barrierefreier und inklusiver zu gestalten.

Im Fokus des Projekts stehen technologische Innovationen, die verschiedenen Dimensionen von Barrierefreiheit und Inklusion sowie ein partizipativer Kulturansatz. Nach den ersten Monaten der Planung, Koordination und der ersten Umsetzungsphasen berichten die Projektpartner nun regelmäßig über die Entwicklungen und erzielten Fortschritte.

Das gemeinsame Ziel: aktiv zu einem nachhaltigen und inklusiven Tourismus in der Alpe-Adria-Region beizutragen.

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BARRIEREFREIHEIT WEITERDENKEN

Neue Entwicklungen im Projekt PLACES

 
Kärnten Werbung

Mit den Fotoshootings im vergangenen Sommer wurden in Kärnten geprüfte barrierefreie Unterkünfte und Gastronomiebetriebe auf der digitalen Unterkunfts- und Buchungsplattform noch sichtbarer.

So erhalten Gäste bereits vor der Buchung einen besseren Eindruck davon, welche Angebote ihren individuellen Anforderungen entsprechen. Ergänzend dazu sind auf der Plattform auch detaillierte Informationen zur barrierefreien Ausstattung der jeweiligen Betriebe abrufbar.

Im Sommer 2026 folgen weitere Shootings. Damit werden künftig alle derzeit 49 teilnehmenden Betriebe mit aussagekräftigem Bildmaterial ausgestattet, um ihre Sichtbarkeit und Buchbarkeit weiter zu verbessern.

Die Maßnahme wird aus EU-Mitteln im Rahmen des Interreg-Projekts PLACES finanziert. Mehr Informationen für interessierte Betriebe finden sich auf der B2B-Seite der Kärnten Werbung sowie auf der allgemeinen Projektwebsite PLACES.

 
Landesmuseum Kärnten

Im kärnten.museum wurden die nächsten Umsetzungsschritte für PLACES vorbereitet: Die Partner für die Indoor-Navigations-App und die taktilen Bodenleitlinien stehen fest.

Gemeinsam mit der FH Kärnten wird außerdem an 3D-Drucken ausgewählter Museumsobjekte gearbeitet. Ziel ist es, diese durch Sensoren und zusätzliche Funktionen so weiterzuentwickeln, dass sie nicht nur physisch erfahrbar, sondern auch interaktiver und leichter zugänglich vermittelt werden können.

Auch in der regionalen Berichterstattung fand das Projekt zuletzt Aufmerksamkeit.

 
Volksbank
Museo di Vicenza

Das Naturhistorische und Archäologische Museum der Stadt Vicenza arbeitet derzeit an mehreren Maßnahmen, um das Angebot noch zugänglicher und inklusiver zu gestalten.

Geplant sind technische und bauliche Anpassungen ebenso wie neue Ausstellungsinhalte mit physischen und sensorischen Elementen. Parallel dazu entstehen digitale, multimediale und interaktive Angebote, die Information und Erlebnis noch besser miteinander verbinden.

Auch das partizipative Projekt am Fimon-See wurde weiter vorangetrieben. Gemeinsam mit regionalen Fachleuten und lokalen Gemeinschaften wurden die nächsten Schritte der Zusammenarbeit vorbereitet.

Das Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapilla) im Bild am Fimon-See in Arcugnano verweist auf die naturräumliche Vielfalt, die in das Projekt eingebunden ist. 

 
Luoghi di lavoro inclusivi per tutti
La Piccionaia

La Piccionaia arbeitet derzeit an neuen barrierefreien Kulturerlebnissen in mehreren Partnerregionen. Dazu zählen sensorische Museumsrouten für Familien im Naturhistorischen und Archäologischen Museum in Vicenza sowie im kärnten.museum in Klagenfurt. Die künstlerischen Konzepte entstehen auf Basis der jeweiligen Sammlungen in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Institutionen.

Parallel dazu entwickelt La Piccionaia vier partizipative Routen in Brixen, Klagenfurt, Tarvis und Vicenza. Sie entstehen im Rahmen von Artist-in-Residence-Programmen und greifen Geschichten, Orte und Perspektiven aus den jeweiligen Regionen auf. In Tarvis wurden dafür bereits Gespräche mit Bewohner:innen geführt, aus denen ortsspezifische Audiostationen entstehen.

Webinar – Wie Theater Kulturerlebnisse zugänglicher macht
Mit einem Webinar im Frühjahr setzt La Piccionaia einen Schwerpunkt auf den fachlichen Austausch zu Theater und performativen Formaten im inklusiven und nachhaltigen Tourismus. Im Mittelpunkt stehen kreative Methoden, mit denen kulturelle Angebote zugänglicher und erlebnisorientierter gestaltet werden können.

Wann: Mittwoch, 25. März 2026, 15:00–16:00 Uhr
Wo: online via Zoom

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltungssprache ist Italienisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche und Englische.

WEBINAR >>
 
Tarvisio

In Tarvis wurden im Rahmen von PLACES mehrere neue Maßnahmen auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit La Piccionaia entstand ein partizipativer Prozess mit Bürger:innen und lokalen Stakeholdern, aus dem das immersive Erlebnis Silent Play hervorgegangen ist, das ab Sommer 2026 zugänglich sein soll.

Parallel dazu wird gemeinsam mit der Gemeinde Tarvis an einer immersiven Ausstellung zum Thema Grenze im Museum der Zollstation Coccau gearbeitet.

Ergänzend dazu wurde die Zusammenarbeit mit PromoTurismoFVG und CRIBA FVG gestartet, um die Zugänglichkeit und Inklusion der touristischen Angebote in der Region weiter zu stärken.

 
Independent L. in Südtirol

In der Festung Franzensfeste entwickelt independent L. derzeit einen Plan, um architektonische Barrieren abzubauen und den Zugang zur historischen Anlage weiter zu verbessern.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem kleinen Kirchlein der Festung: Dort soll im Rahmen von PLACES eine zugängliche immersive 3D-Audio-Erfahrung entstehen.

Gemeinsam mit CERPA wurden dafür zentrale Wege und Besucherbereiche der Anlage geprüft. Der Gesamtplan für die Festungsanlage soll bis März 2026 fertiggestellt werden.

Finanziert von der Europäischen Union

ITAT-46-019 | PLACES ist finanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Interreg Italien-Österreich VI-A 2021-2027 | Politisches Ziel 4 – Ein sozialeres und inklusiveres Europa durch die Umsetzung der europäischen Säule sozialer Rechte | Priorität 3 – Nachhaltiger Tourismus und Kultur | Spezifisches Ziel RSO4.6 – Stärkung der Rolle, die Kultur und nachhaltiger Tourismus für die Wirtschaftsentwicklung, die soziale Inklusion und die soziale Innovation spielen | Art der Maßnahme Nr. 3 – Entwicklung, Übernahme und Transfer von Technologien, Know-how und bewährten Verfahren | Prioritärer Interventionsbereich 29 – Entwicklung nachhaltiger Tourismusprodukte/-dienstleistungen, die über Grenzen hinweg so zugänglich wie möglich sind.

 


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